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Speicherbedarf beim Vernetzen mit FEM

Mittwoch, 22. September 2010

Anwender fragen sich hin und wieder, wie es SolidWorks Simualtion mit dem Soeicherbedarf hält, während eines Vernetzungslaufes.

Ich habe dazu in älteren Dokumentationen des Herstellers (genauer bezogen auf COSMOSWorks, COSMOSDesignStar) ein paar rudimentäre HInweise gefunden, die vielleicht ganz interessant sein können. Gänzlich veraltet sind diese Angaben sicherlich auf keinen Fall.

Während des Vernetztens allokiert das Programm für drei Hauptaufgaben entsprechend Memory.

  • ein Teil wird für  die Oberflächenvernetzung (Surface Mesh) benötigt. Sie erinnern sich, dass der Netzgenerator zunächst Knotenpunkte an den Körperoberflächen erzeugt und sich danach nach innen durch das Modell arbeitet. Das verschlingt etwa ein Drittel des verfügbaren Speichers.
  • Einen weiteren Batzen benötigt die Volumenvernetzung (Volume Mesher), also das Durchmeshen der inneren Modellgeometrie. Seit dieNetzerstelung Bauteilweise durchgeführt wird, nimmt sich dieser Prozess nicht mehr als ein GB Speicher (, nach Herstelleranagben auch nicht auf 64-Bit Maschinen).
  • Ein dritter Brocken wird beansprucht für Daten. Ein Großteil des Speichers wird schließlich benötigt, um alle Daten vom Netz zu speichern.

So gesehen kann der eigentliche Prozess des Netzgenerierens bestenfalls etwa 40-50% des zum Zeitpunkt der Vernetzungsdurchführung  überhaupt noch frei verfügbaren Hauptspeichers nutzen. Also vorhandener Speicher abzüglich des Speichers, der ohnehin schon zum einen vom  Betriebssystem und zum andern von den sonstigen ebenfalls noch gestarten Applikationen bereits blockiert  ist.

Nachfolgend zwei nicht unbedingt repräsentative Beispiele:

  • 32-Bit Maschine (mit 4 GB)  mit ca. 1.100.000 Knoten (nodes)  bzw. 3.300.000 Freiheitsgraden (DOF) benötigt knapp 1,2 GB
  • 64-Bit Maschine (mit 8 GB)  mit ca. 3.500.000 Knoten (nodes)  bzw. 10.500.000 Freiheitsgraden (DOF) benötigt knapp 3,5 GB

Soweit die Angaben des Herstellers.