Archiv für März 2014

Symmetrische Ergebnisse anzeigen – Neue Funktionalität in SolidWorks Simulation 2014

Dienstag, 11. März 2014

Die neue Version von Simulation verfügt über eine neue, ebenso praktische wie anschauliche Möglichkeit zur Darstellung von Ergebnissen. Wer häufiger Analysen von symmetrischen Modellen durchführt, wird von jeher von der Möglichkeit angetan gewesen sein, dass – zur Ersparnis von Rechenzeit und Memory – nur Teile des Modells analysiert werden mussten. Voraussetzung war allerdings, dass nicht nur die Geometrie symmetrisch ist, sondern auch und vor allem die Belastung und natürlich die “Antwort” des Bauteils oder der Baugruppe müssen diese Bedingung erfüllen. Sei es drum, der erfahrene Anwender weiß das sowieso. Für mich hingegen war die Einspannbedingung “symmetrisch” bei strukturmechanischen Analysen noch nie ein echter “Brüller”, konnte man dies genauso gut – und wie ich finde, anschaulicher – mit einer “ganz normalen” Einspannbedingung definieren. Man musste lediglich die Verschiebungen senkrecht zur Symmetrieebene auf null setzen. Das habe ich bisher auch meist so gehalten. Schließlich läuft das analytisch auf dasselbe hinaus.

Zusammenstellung in Symmetrische Ergebnisse anzeigen - Neue Funktionalität in SolidWorks Simulation 2014

Aber ab sofort könnte ich mich umgewöhnen. Verwendet man nämlich die Randbedingung Symmetrie – zu finden unter “Erweitert (Referenzgeometrie verwenden)”, so kann man später bei der Darstellung von Spannungen, Verzerrungen etc., die nicht mit berücksichtigten Spiegelhälften mit einblenden und darstellen lassen. Gerade für den weniger erfahrenen Anwender kann es vielleicht leichter fallen die Ergebnisse zu interpretieren. Auch für abschließende Präsentationen ist diese Darstellung sicher ansprechender. Im Beispiel habe ich zudem die Netzdarstellung einblenden lassen. Diese wird ausschließlich auf dem tatsächlich berechneten Segment angezeigt. So dass sich gut erkennen lässt, was wirklich berechnet und was hinzugespiegelt wurde.
Das Interessante an der Option ist, dass sie sogar bei der Einspannung “Kreissymmetrie” auswählbar ist. allerdings sollte man dort nicht überrascht sein, wenn das Ergebnis nicht so ganz überzeugen kann. Am besten vorher die Modellverformung abschalten oder auf “wahren Maßstab” umstellen, ansonsten entstehen grafisch zwar ansprechende, aber nicht unbedingt richtige Geometriedarstellungen